Protokoll

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In ein Protokoll gehören:

  • Titel des Kurses, Datum, Thema, Dozent/Dozentin, eigener Name
  • Gliederung
  • Literaturangaben
  • die wesentlichen Punkte aus der Seminarstunde
  • Länge: ca. 1–4 Seiten
Beispiel für ein Ergebnisprotokoll (PDF)

Ein Protokoll fasst den Inhalt einer Sitzung oder eines Referates in schriftlicher Form und den wissenschaftlichen Spielregeln entsprechend (Zitate, Fußnoten etc.) kurz zusammen. Es erleichtert damit die Wiederholung von Seminarstunden, Referaten oder Vorträgen. Protokollanten beteiligen sich nicht an der Diskussion, sondern schreiben das Gehörte stichpunktartig mit. Möglichst zeitnah sollten die Notizen in eine angemessene Form übertragen werden. Das Protokoll, hilft Seminarstunden vor- und nachzubereiten und dient für die Klausur oder die Hausarbeit als Lernhilfe. Es erlaubt einer in der Sitzung nicht anwesenden Person auf den gleichen Wissensstand zu gelangen wie diejenigen, welche die Sitzung miterlebt haben. Die Fähigkeit, kurz und knapp Abläufe und Inhalte zusammenfassen zu können, ist für die meisten Berufsfelder von großer Bedeutung.

Vorgehensweise

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Verlaufs- und Ergebnisprotokoll:

Im Verlaufsprotokoll wird der Ablauf in seiner zeitlichen Reihenfolge wiedergegeben (Zuerst hat Frau X ein Referat über…. gehalten. Sie wies darauf hin, dass…; Herr Y wandte ein, dass…; Frau Z bemerkte darauf hin, dass…).

In den meisten Fällen erweist sich das Ergebnisprotokoll als sinnvolleres Resümee. Es gibt die wichtigsten Ergebnisse einer Sitzung wider. Der zeitliche Verlauf der Diskussion ist zweitrangig. Die diskutierten Argumente und Thesen werden gegenübergestellt. Immer es notwendig, die Diskussion mit Hilfe von Überschriften (neu) zu strukturieren, damit sie für den Leser nachvollziehbar wird. Oft müssen hierzu auch Informationen, die in der Sitzung nicht ausreichend behandelt wurden, nachgearbeitet und recherchiert werden.